Beate Monika Imschweiler

Meine Philosophie für das Amt der Bürgermeisterin

Ich trete als parteilose Kandidatin an und bin bislang nicht in Schönaich oder Umgebung wohnhaft. Das hat einerseits den Nachteil, dass ich vor Ort nicht bekannt bin, andererseits kann es den Vorteil bieten, dass ich nicht in eventuelle lokale Konflikte verwickelt bin. Ich bin insofern einheimisch, als ich schwäbischen Dialekt spreche; ich bin aber auch mit einer anderen Perspektive vertraut, weil wir als deutsche Familie lange im Ausland (Burgund) gelebt haben.
Ich bin unabhängig, möchte den Bürger*innen vor Ort zuhören, ihre Probleme und Sorgen verstehen, gute Lösungen finden. Transparenz in Entscheidungen, Empathie gegenüber allen Mitgliedern der Gemeinde und eine konstruktive Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg sind mir wichtig.
Bereits vorhandene Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung habe ich nicht, bin aber überzeugt davon, dass ich mich als „Quereinsteigerin“ in diesbezügliche Belange schnell einarbeiten kann.

Ich möchte daran mitwirken, Antworten zu finden auf die dramatischen Veränderungen in der heutigen Welt unter Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten.
Mich als Soziologin und Politikwissenschaftlerin interessiert die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung von Innovationen.

Für mich ist wichtig, wie wir mit den zahlreichen neuen Technologien umgehen, was wir daraus machen. Technologie ist nur so gut oder schlecht, wie das, was wir aus ihr machen. Nicht Erfindungen verändern den Lauf der Geschichte, sondern Menschen, die sie anwenden.
Wir dürfen nicht zukunftsblind die Kontrolle über den Fortschritt und die digitalen Möglichkeiten verlieren.
Neue Solidargemeinschaften sind notwendig, um das Alltagsleben für alle gut zu gestalten. Nachbarschaftshilfe, Mehrgenerationenhäuser, generationenübergreifende Projekte.

Die separat aufgeführten Zukunftsvorstellungen formulieren Werte und Vorstellungen, die konkrete Handlungen leiten können. Wir alle sehen in der gegenwärtigen Corona-Pandemie die Unsicherheiten und Unwägbarkeiten, die ganz plötzlich unseren Alltag beeinflussen, aber auch bestimmen. Wir alle müssen umdenken, uns an neue und andere Umstände anpassen und versuchen, unbekannte Wege zu beschreiten.

Darüber hinaus unterstütze ich die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Wer sich näher dafür interessiert: https://17ziele.de

Auch eine einzelne Gemeinde kann sich weiterentwickeln, neue Impulse zulassen und gestärkt wachsen. Es sollte ein gesundes Wachstum sein. Mit Möglichkeiten und Chancen für alle Bürger*innen. Damit einher geht eine gute Mischung der Betriebe vor Ort: Industrie, Handwerk, Dienstleistungen, IT, Freiberufler etc. Eine möglichst große Bandbreite, die sich gegenseitig inspirieren kann, sich gegenseitig voranbringt durch Kooperation.
Ich setze mich für einen verantwortungsbewussten Fortschritt ein – sowohl was die Digitalisierung, die Datensicherheit, die Lebensqualität, die Versorgung mit Energie sowie das soziale Umfeld anbetrifft.